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Gemeinsam Schule gestalten: Unsere Schulentwicklung & das Churer Modell

Schule ist für uns mehr als nur ein Ort der Wissensvermittlung – Schule ist ein lebendiger Lern- und Lebensraum, der sich ständig weiterentwickelt. 

In der Grundschule legen wir den Grundstein für die Freude am lebenslangen Lernen. 

 

Um unsere Schülerinnen und Schüler optimal auf die Zukunft vorzubereiten, setzen wir im Rahmen unserer Schulentwicklung auf zeitgemäße pädagogische Konzepte. Ein zentraler Baustein ist dabei das Churer Modell.

Unser Ziel:

Wir möchten eine Lernatmosphäre schaffen, in der sich jedes Kind sicher fühlt, seine Stärken entdeckt und mit Freude lernt. Die Einführung des Churer Modells ist für uns ein wichtiger Schritt hin zu einer Schule, die Kindern mehr Raum für Individualität, Selbständigkeit und Gemeinschaft gibt.

 

Erste Veränderungen an unserer Schule:

In einem ersten Schritt haben alle Klassenlehrer/innen ihre Klassenräume entsprechend des Raumkonzeptes nach dem Churer Modell umgestellt. 

Die Tische sind nicht mehr in Reihe oder U-Formen zur Tafel ausgerichtet. Es gibt Einzel,- Partner- und/oder Gruppentische. 

Regale dienen als Raumteiler und Tische können auch zur Wand gerichtet sein. 

Auf der einen Seite wird so mehr Raum geschaffen, auf der anderen Seite gibt es punktuell Orte mit wenig Ablenkungspotenzial. Weiterhin gibt es in jedem Klassenraum einen festen Sitzkreis vor der Tafel (z.B. mit Teppichfliesen, Hockern, Stühlen oder Bänken).

Wir starten jeden Tag bzw. bei Lehrerwechsel zum Start der Stunde im Sitzkreis, um kurz die Inhalte der letzten Stunde wieder aufzugreifen und einen entsprechenden Input für die aktuelle Stunde zugeben. Nach der Besprechung des inhaltlichen Schwerpunktes arbeiten die Kinder an ihren selbstgewählten Plätzen. Dies kann ein der selbstgewählte Platz im Klassenraum sein, aber auch ein Platz im Sitzkreis oder auch außerhalb des Klassenraums. Die freie Platzwahl fördert auch schon bei den Kleinsten die Eigenverantwortung.

 

Hinweis: Die Gesamtkonferenz und der Schulvorstand werden in die Schulentwicklungsarbeit mit einbezogen. Die erste "Ausprobierphase" läuft bis zu den Sommerferien 2026 und endet mit einer Reflektion und Gedanken zur Weiterarbeit im neuen Schuljahr.

 

Fotos von den Klassenräumen folgen zeitnah.

 

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